Spielzeugfreier Kindergarten 

 

 

„Veränderbar sind nur Gegebenheiten, die erkannt und akzeptiert werden.“ W.Pechtl 

 

 

 

Nutzen des Spielzeugfreien Kindergartens


  • Das Spielverhalten der Kinder verändern.
  • Konkret etwas zur Autonomie und Selbstständigkeit der Kinder beitragen.
  • Die deutsche Sprache fördern und den Wortschatz erweitern.
  • Die Kommunikationsfähigkeit fördern.
  • Kindern die Möglichkeit geben, Konflikte selbst lösen zu lernen.
  • Das soziale Verhalten stärken.
  • Das Gewaltpotential senken.
  • Einen konkreten Beitrag zur Gesundheitsförderung und somit auch zur Suchtvorbeugung leisten.
  • Die Fantasie und Kreativität fördern.
  • Die fein- und grobmotorischen Fähigkeiten verbessern. ...

 

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Spielzeugfreier Kindergarten

 

 

Das Projekt wurde in Deutschland, im Rahmen des Suchtarbeitskreises Weilheim/Schongau von Elke Schubert und Rainer Strick entwickelt.

Es entstand aus der Überlegung heraus, sich im Rahmen der Suchtprävention genauer mit den alltäglichen Konsumgewohnheiten von Kindern auseinander zu setzen. Dabei lag es natürlich nahe, das Augenmerk auf das Spielzeug als beliebtestes Konsumgut von Kindern zu legen. Grundlage des „Spielzeugfreien Kindergartens“ bildet die Idee, Spielzeug für einen begrenzten Zeitraum aus dem Mittelpunkt zu nehmen, um Raum zu schaffen für Fantasie, Kreativität und Eigeninitiative und damit auch für Selbst-Bestätigung und Selbst-Bewusstsein. Für den Ablauf des Projekts legte der Suchtarbeitskreis folgende Rahmenbedingungen fest:

  • über einen Zeitraum von drei Monaten wird aus der Gruppe alles vorgefertigte Spielzeug herausgenommen.
  • Die PädagogInnen geben den Kindern von sich aus keine Beschäftigungsvorschläge oder Hilfsangebote oder unternehmen sonstige Animationsversuche. Sie greifen nur reglementierend und begrenzend zur Sicherheit und zur gesunden Entwicklung der Kinder ein.
  • Die PädagogInnen werden durch eine regelmäßige Praxisberatung/Supervision unterstützt. Usw. (vgl. Eissing, R.; Spielzeugfreier Kindergarten,... 1996, S. 8).

 

Das Konzept hat sich bei der praktischen Anwendung in zahlreichen Kindergärten bereits bestens bewährt und zu erstaunlichen Erfolgen geführt.

 

 

 

Warum ist eine regelmäßige Begleitung notwendig? 


Die supervisorische Betreuung der KindergartenpädagogInnen während der Projektphase ist deshalb wichtig, da sich ihre gewohnte Arbeitshaltung völlig verändern muss. Sie sind gefordert, sich selbst bei Spielangeboten und Problemlösungen zurückzuhalten. Dies erfordert eine permanente Auseinandersetzung mit der eigenen Einstellung und den eigenen Grenzen.

 

 

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Projektbegleitung


  • Erstgespräch
  • Vorbereitungsgespräch
  • Erster Elternabend
  • Projektbegleitung in der ersten Projektwoche
  • Projektbegleitung in der zweiten Projektwoche
  • Projektbegleitung in der vierten Projektwoche
  • Projektbegleitung in der sechsten Projektwoche, anschließend der
  • Zweite Elternabend
  • Projektbegleitung in der neunten Projektwoche
  • Projektbegleitung in der elften Projektwoche – das Projektende vorbereiten
  • Abschlussbesprechung, anschließend der
  • Dritte Elternabend

 

 

Ich unterstütze und berate gerne PädagogInnen eines Kindergartenteams bei jeder Form der Veränderung einer schon lange bestehenden Struktur.